Adjacencies

Die Adjacency-Methode beruht auf einer ähnlichen Philosophie wie die Ansoff-Matrix, benutzt aber zusätzliche Kriterien. Während die Ansoff-Matrix mit den Dimensionen Produkt und Markt arbeitet, stehen bei der Adjacency-Methode die Dimensionen Abstand zum Kerngeschäft und Abstand zum Erfolg im Mittelpunkt. Für den Abstand zum Kerngeschäft nehmen wir die beiden Ansoff-Kriterien Markt und Produkt und ergänzen diese um die Bereiche Technologie, Absatzkanal, Regionen, Wertschöpfungskette (Vorwärts- und Rückwärtsintegration), Anwendungen und evtl. noch weitere. 

Ausbau des Kerngeschäfts nach dem Adjacency-Philosophie – Adjacency kommt vom lateinischen Wort „adjacere“ – „nebenanliegen“.

Da das Risiko und damit die Wahrscheinlichkeit für einen Misserfolg mit der Distanz zum bestehenden Geschäft grösser werden, gelten folgende Regeln:

  • Entwickle neue Geschäfte in benachbarten (anliegend = adjacent) Bereichen
  • Entwickle neue Geschäfte nicht gleichzeitig in mehr als einer Dimension (bei Ansoff wäre das dann eine Diversifikation)

Das Vorgehen gliedert sich in 3 Abschnitte:

  • Definition des Kerngeschäfts (siehe separate Anleitung)
  • Suchen von strategischen Optionen (dazu eignet sich die Marktplatz-Methode)
  • Bewertung der Optionen und Bündelung zu strategischen Stossrichtungen

Zur Beurteilung der beiden Dimensionen Abstand zum Erfolg und Adjacencies werden mehrere Faktoren herangezogen, die für das jeweiligen Geschäft und den Markt gemeinsam diskutiert und festgelegt werden.

Wir haben dazu ein Whitepaper zusammengestellt

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